Indium 0,5 kg Barren hochreines Indium mind. 99,995% Reinheit, Technologiemetall und Wertanlage

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Beschreibung

Indium 0,5kg / 500g Barren 4N5 In99,995 hochreines Indium mind. 99,995% Reinheit Technologiemetall, Sammlerstück und Wertanlage

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  • Reinheit: mind.: 99,995%
  • Menge: mind. 500g
  • Form: Barren
  • Indium ist ein besonders weiches Metall
  • sehr selten, eines der Metalle die bald verbraucht sein werden
  • Technologiemetall, Sammlerstück und Wertanlage
  • in Folie eingeschweißt


Indium ist allgegenwärtig. In Ihrem Handy, in LCD-Displays, in der Nanotechnik und in den Prognosen für die in den nächsten Jahrzehnten, eines der begehrtesten Sondermetalle.
Ohne Indium ist kein modernes Leben möglich.


Indium als sinnvolle Wertanlage

Indium ist womöglich das Technologiemetall, dem eine glänzende Zukunft prophezeit wird. Als unverzichtbarer Bestandteil für Kommunikations- und Zukunftstechnologien bringt es viele, für die Industrie, positive Eigenschaften mit. Aus Sicht der Industrie gibt es an Indium nur einen negativen Aspekt: Es gibt weltweit zu wenig davon, was Indium zu einem sehr begehrenswerten und wertvollen Rohstoff macht.


Für diese Branchen ist Indium unverzichtbar

  • Displays: Allein bei TV-Geräten liegt der LCD-Anteil bei ca. 90 %.
  • Touchscreens: Indiumzinnoxid kommt als Stromleiter in organischen Leuchtdioden, Touchscreens und Solarzellen zum Einsatz.
  • Dünnschicht-Photovoltaik: Mit der CIGS-Technologie erzielen Hersteller die höchste Stromausbeute und den höchsten Wirkungsgrad.
  • Nanotechnologie: Indiumphosphid-Nanodrähte kommen in hochempfindlichen Photodetektoren oder optischen Schaltern zum Einsatz.


Indium: Selten, aber gefragt wie nie

Indium ist wie kaum ein anderes Technologiemetall Rohstoff des modernen Lebens.

Während die Fördermenge kaum ausgebaut werden kann, steigt der Bedarf jährlich.Sie sehen es nicht, aber halten es fast
dauernd in Ihren Händen. Indiumzinnoxid ist einer der wichtigsten Bestandteilevon Smartphone-Displays. Zudem vertraut man unter anderem bei der Produktion
von LCD-Bildschirmen, Fotovoltaikanlagen oder in der Nanotechnologie auf Indium. Es gilt in der heutigen Zeit als nahezu unverzichtbar. Man schätzt die
Indium-Ressourcen weltweit auf nur 16.000 Tonnen, wobei lediglich zwei Drittel
wirtschaftlich abbaubar sind. Indium wird fast ausschließlich als Nebenprodukt
bei der Produktion von Zink und Blei gewonnen. In seiner Reinform ist Indium so
weich, dass Sie es mit der Hand verbiegen können. Da Indium als Schlüsselmetall
in der Halbleitertechnik gilt, stellen Experten dem Metall einen Wertanstieg in
Aussicht. Die Prognosen sagen, dass es in den nächsten Jahren eines der
begehrtesten Sondermetalle sein wird. Da der Siegeszug von Smartphones oder
LCD-Displays weitergeht, wird sich die Nachfrage nach Indium bis 2030
verdoppeln – ein Wertanstieg ist deshalb zu erwarten.


EIGENSCHAFTEN

Indium ist ein silberweiß glänzendes Metall und besitzt einen Schmelzpunkt von gerade einmal 157 °C. Von den Metallen besitzen nur noch Quecksilber, Gallium und die meisten Alkalimetalle einen niedrigeren Schmelzpunkt. Flüssig ist Indium dann bis zu einer Temperatur von 2.000 °C

Weiches Schwermetall
In seiner Reinform ist Indium extrem weich. Es lässt sich mit einem Messer zerteilen, man kann mit dem Fingernagel Kerben hineindrücken oder sogar davon abbeißen. Versucht man jedoch Indium zu verbiegen, ertönt ein knackendes Geräusch und die Kristalle brechen.

Auf Glas hinterlässt flüssiges Indium dauerhaft einen
dünnen Film, genau wie das sehr ähnliche Gallium. Indium ist beständig gegen
Säuren und Laugen und besitzt eine hohe Neutronenabsorptionsfähigkeit.

  • Von der Industrie wird Indium zu den Technologiemetallen gezählt – jenen Metallen, die für technologische Innovationen von besonderer Bedeutung sind.
  • In anderen Kontexten wird Indium als Strategisches Metall bezeichnet, was seine Relevanz für die Wirtschaft eines Landes unterstreicht.
  • Indium ist außerdem ein kritischer Rohstoff, also strategisch bedeutsam, aber nur endlich verfügbar.


VORKOMMEN & GEWINNUNG

Indium kommt ausschließlich in Verbindung mit anderen Elementen vor. In reiner Form existiert es nicht. Bedingt durch den jeweiligen geringen Anteil ist ein gezielter Abbau von Indium nicht rentabel. Daher fällt Indium fast ausschließlich als Nebenprodukt bei der Produktion anderer Rohstoffe an. Zu 90 % wird Indium aus den Flugstäuben, die während der Verhüttung von Sphalerit (Zinksulfid) entstehen, gewonnen. Dafür verwendet man eine Lösung mit Schwefelsäure oder Salzsäure.

Indium wird per Elektrolyse gewonnen

Indium(III)-chlorid in Lösung wird mit Hilfe von Quecksilberelektroden zu elementarem Indium umgesetzt. Mittels Zonenschmelzverfahren oder durch mehrfache Elektrolyse von Indium(I)-chlorid-Salzschmelzen kann nach und nach über 99,99 % reines Indium gewonnen werden.

Das weltweite Zinkvorkommen und damit der Abbau von Indium konzentrieren sich auf China, Peru, Canada, Australia, und die USA. Die Primärgewinnung von Indium findet zu 50% in China statt, die restlichen Mengen verteilen sich auf Belgien, Canada, Japan, Peru, und Südkorea.

ANWENDUNGSGEBIETE VON INDIUM

Indium umgibt uns in fast allen Gegenständen des modernen Lebens: im Computermonitor am Arbeitsplatz, im Touchscreen des Smartphones und im superflachen TV-Bildschirm im Wohnzimmer.

Auch in der Photovoltaik und in der Nanotechnologie
spielen Indium-Verbindungen eine bedeutende Rolle, ebenso wie bei
Quantenpunkten für die Farbbrillanz von QLED-Bildschirmen.


Name: Indium
Symbol: In
Ordnungszahl: 49
Massenanteil an der Erdhülle: 1 · 10−5 %
Dichte: 7,31 g/cm3
Mohshärte: 1,2
Schmelztemperatur: 156,59 °C
Siedetemperatur: 2.072 °C
Elektr. Leitfähigkeit: 12,5 · 106 A·V-1·m-1

Indium zählt zur Bor-Gruppe im Periodensystem